Miliz- und Berufsfeuerwehrleute
Dem SFV sind heute rund 100'000 Feuerwehrleute angeschlossen, die in insgesamt rund 1900 Feuerwehrkorps eingeteilt sind. Rund 1000 dieser Feuerwehrleute sind Profis. Sie schützen neben den Flughäfen Genf und Zürich die grösseren Schweizer Städte - und damit rund 75 Prozent der Bevölkerung. Den grossen Rest der Schweiz und des Fürstentums Liechtenstein schützen Milizformationen. Der SFV vertritt die Interessen der Feuerwehrleute, seien es Profis oder Milizer ebenso wie die Feuerwehr-Instruktoren. Wichtige Mittel dazu sind Public Relations und Lobbying: Der SFV pflegt deshalb den ständigen und intensiven Kontakt zur Feuerwehr Koordination Schweiz FKS, welche die kantonalen Hoheitsträger vertritt, zu den Behörden, befreundeten Organisationen, aber auch zu Politikern. So tagt die vom SFV ins Leben gerufene parlamentarische Kerngruppe Feuerwehr, die sich aus National- und Ständeräten zusammensetzt, regelmässig.
Der SFV und seine 4-Säulen-Strategie
Seit der Initialisierung der neuen strategischen Ausrichtung mittels der Restrukturierung anlässlich der Delegiertenversammlung 2004 in Beckenried hat der Zentralvorstand seine Strategie laufend geprüft und wenn nötig angepasst. Nach dem Auftreten der FKS als neuer Vertreter der Hoheitsträger hat die Führung des SFV sich neu mit einer Vier-Säulen-Strategie positioniert. Diese gilt nach wie vor und führt den Verband nach eingehender Prüfung im Jahr 2007 auch in die nächste Legislatur 2007 - 2010.
Der SFV als Verein
Der SFV ist rechtlich betrachtet ein Verein. Dieser wurde 1870 in Aarau gegründet. Die Förderung der Interessen der Feuerwehrleute, Wissenstransfer und Kooperation unter allen eidgenössischen Ständen waren damals und sind noch heute Ziele des Vereins.